Gewissheiten von Maria Mitscherlich

Natürlich macht sich der Großteil der Menschen, die ich kenne, über meine Überzeugung lustig, dass Engel um uns herum sind. Meiner Meinung glauben selbst die größten

Atheisten an irgendetwas, obwohl sie keine Beweise dafür haben. Da werden Ehen geschlossen, in der fraglichen Gewissheit, dass sie ein Leben lang halten. Da werden Kinder in die Welt gesetzt, in der Annahme, dass ihnen dereinst die Welt zu Füßen liegen wird. Da wird morgens fröhlich aus dem Haus gegangen, mit dem zweifelhaften Glauben, abends auch wieder zurück zu kehren. Da wird demnach auf Dinge vertraut, für die es absolut keine Garantie gibt. Was ist denn gewiss in dieser Welt? Das Universum kennt so viele Variablen, dass wir sie niemals überschauen können und es ist noch nicht einmal gewiss, dass wir morgen früh putzmunter die Augen aufschlagen werden. Natürlich müssen wir die Unendlichkeiten der Ungewissheit ausblenden, denn sonst wäre ein Leben nicht möglich und wir würden zitternd und zagend im Bett verharren, aus lauter Angst davor, was alles schief gehen könnte, aber die Gewissheit, dass es in der Vergangenheit immer so war und auch in alle Zukunft so bleiben wird, ist die illusionärste von allen. Schlimmer noch als mein Engelglauben. Gewiss ist nur, dass wir eines Tages sterben werden, der Rest ist Glauben. Ja, meine lieben Anhänger das Unglaubens, ihr seid die Gläubigsten von allen, denn ihr lebt in der felsenfesten Annahme, dass ihr ganz allein euer Schicksal in der Hand habt. Ihr glaubt so fest an das Ursache-Wirkungprinzip, dass der Papst dagegen wie ein Heide erscheint. Ihr habt den Allmächtigen durch den Glauben an die eigene Wirkmächtigkeit ersetzt, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt, dass ihr auch nur die kleinste Kleinigkeit im Griff habt. Deswegen ist das Leben für euch eine endlose Kette von Ent-Täuschungen. Und wenn ihr dann alt und grau seid, kommt ihr zu derselben Erkenntnis, die Sokrates schon hatte: »Ich weiß, dass ich nichts weiß!«

Es ist unmöglich, dass Geschehen um einen herum in den Griff zu bekommen. Es gibt nur eines, dass man einigermaßen in den Griff bekommen kann, und das ist die eigene Person, obwohl ich auch daran meine Zweifel habe, denn wenn ich mich umschaue, muss ich feststellen, dass es keinem gelingt. Es scheint derart schwierig zu sein, dass es jenseits aller Fähigkeiten liegt, die dem Menschen gegeben sind. Wenn ich die alten Griechen noch einmal zitieren darf, denn es stand über dem Orakel von Delphi der weise Ratschlag :«Erkenne dich selbst!« Ohne Gewissheit über die eigene Persönlichkeit, gibt es-außer dem Sterben- keine Gewissheit über irgendetwas, denn solange man sich nicht über sich selbst im Klaren ist, gilt das Pipi-Langstrumpf-Prinzip: »Ich mach mir die Welt, wide-wide-wie sie mir gefällt. In Bezug darauf gibt es rosafarbene und pechschwarze Brillen und wir sind jeder Fähigkeit beraubt, die Dinge objektiv zu sehen und sind Opfer einer Gläubigkeit, über die sich jede Weltreligion freuen würde. Der größte Irrglaube ist der Glaube an die eigene Person bar jeder Selbsterkenntnis.  Glaube gründet sich schon seit jeher auf Nicht-Wissen, und wenn ich nichts über mich selber weiß, dann weiß ich überhaupt nichts und bin hilflos, blindes Opfer eines allgegenwärtigen Glaubens. Dann kann ich mit der gleichen Berechtigung an Engel glauben, wie daran, dass alles irgendwie gut enden wird. Da glaube ich doch lieber an meine Engel als an die Happy- End-Theorie.

Maria Mitscherlich, Engeltherapeutin

Mülltrennung von Maria Mitscherlich

Es gibt mehrere Arten von Menschen. Das Eine sind die Mülleimer und dann gibt es da noch die blinden Wegwerfer und die chronischen Recycler. Die Mülleimer schlucken alles, was ihnen an Befindlichkeitsstörungen in den Schlund gekotzt wird, die blinden Wegwerfer heulen sich einmal gründlich bei den Mülleimern aus, während die chronischen Recycler immer mit demselben Müll ankommen. Verlierer in diesem Spiel sind immer die Mülleimer, es sei denn, sie lernen Mülltrennung und unterscheiden Wertstoffe von toxischem Abfall. Versperren ihre Einfüllöffnungen oder stellen sie auf Durchzug. Ich habe mich auf Letzteres spezialisiert, denn bei meinen Engeltherapien brauche ich nicht zuzuhören, lasse fließen, was eben fließen muss und spreche dann im Namen höherer Mächte meine Ratschläge aus. Passieren kann mir nichts, denn für himmlische Hinweise bin ich nicht verantwortlich. Da halte ich es wie die katholische Kirche. Wenn es brenzlig wird, sind Gottes Wege eben unergründlich und, wenn es gut geht, ist ein Wunder geschehen, dass die Institution Kirche stärkt. Im Prinzip wie ein Horoskop; es kann alles oder nichts heißen. Trifft es zu, glauben wir an Astrologie, trifft es nicht zu oder besagt es sogar Negatives, ist alles Humbug. Mülleimer kommen nicht zu mir in die Sprechstunde, blinde Wegwerfer sind selten, aber bei den chronischen Recyclern mache ich meinen Schnitt. Die haben dem Rest der Welt schon dermaßen die Ohren zugemüllt, dass es sogar Fälle gibt, bei denen selbst Heilpraktiker aufgaben. Von der Verwandtschaft und ernsthaften Vertretern der medizinischen Gilde ganz zu schweigen.

Ich bin wirklich die letzte Anlaufstelle, die sie willkommen heißt, denn bei ihnen geht es vornehmlich um toxischen Abfall; Wertstoffe sind rar.

Was ich auf jeden Fall vermeiden muss, ist, meine Klienten mit der Tatsache zu konfrontieren, dass sie an ihren Problemen ausschließlich selbst die Schuld tragen, denn dann kommen die nie wieder, wie ich in meiner Anfangszeit als Therapeutin schmerzlich feststellen musste. Damals hatte ich doch tatsächlich noch den Traum, etwas für meine Klientel bewirken zu können. Dies erwies sich aber als höchst negativ für mein Einkommen. Dann wurde ich zum Mülleimer, was sich als höchst negativ für meine eigene Gesundheit erwies und schließlich kam ich auf den Trichter. Reden und konzentriertes Zuhören ist sinnlos. Hilfreiche Ratschläge werden ignoriert, aber je phantastischer, hoffnungsvoller und jenseits aller Möglichkeiten die Lösung, umso eher wird sie akzeptiert. Dass es nicht klappt ist vorprogrammiert, denn die Leute wollen ja gar nicht, dass es hinhaut. Sie wollen recyceln, mehr nicht. Die Menschen wollen weiter jammern und die Engel und ich sind die Letzten, die sie daran hindern würden.

Im Prinzip bin ich ein Mülleimer ohne Boden, nie voll und immer aufnahmebereit. Nicht belastet, weil alles, was in mich hineingeht, sofort unten wieder herauskommt. Dann halte ich meine Hand auf und alles ist gut. Merke, wenn man jedem das gibt, was er hören will und erwartet, ist man vor bösen Überraschungen sicher.

Maria Mitscherlich, Engeltherapeutin

Streik von Maria Mitscherlich

Wofür würde ich streiken?

Für mehr Spiritualität im Leben. Dafür, dass es neben den gemeinen Alltagsdingen noch etwas Besonderes geben muss. Dass alles am Ende einen Sinn ergibt. Dass eine Belohnung winkt für ein ordentlich geführtes Dasein. Dass Engel mich umgeben, die mich leiten, dass eine höhere Macht mit einem höheren Plan für mich gibt, den ich im Moment nur noch nicht verstehe. Dass meine Person dadurch zu etwas Einzigartigem wird. Dass ich nicht nur eine Art von Mikrobe im Angesicht des Universums bin.

Geht mir doch weg mit der Wissenschaft und ihrem Materialismus. »Aus Staub bist du gemacht und zu Staube sollst du werden«, wer will dies? Aller Ärger, alle Trauer, alles Leid muss doch für irgendetwas gut sein! Alles sich selber verleugnen, alles Dulden und Erdulden kann nicht zwecklos im Grab enden.

Wenn es nur das gibt, was sinnlich erfahrbar ist, wo soll dies denn hinführen? Wenn unser Geist mit unserem Gehirn stirbt, was bleibt denn dann noch?

Ich streike für die himmlischen Heerscharen!

Schließlich spürt jeder von uns, dass es über uns hinaus noch etwas gibt, was unser wahres Wesen ausmacht. Wir sind mehr als nackte Affen! Schließlich wurde der Heilige Geist über uns vergossen. Da kann nicht alles nur eine Frage der Biochemie sein. Lasst mich doch mit euren Hirnbotenstoffen in Ruhe. Das Ursache-Wirkungsprinzip gilt nicht für unser Hirn. Der freie Wille, von Gott verliehen, hat da noch ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Mein Körper ist keine Hardware mit einer Hormonsoftware. Ich bin ich, bin ich, bin ich! Ich werde ewig sein, denn wozu sollte ich sonst überhaupt sein?

Es gibt für alles einen Plan, wieso sollte das Universum ohne sein?

Ihr Chaostheoretiker könnt mich mal! Meint ihr, die Naturgesetze ergeben sich aus Chaos? Von den verwirrten Philosophen der Aufklärung einmal abgesehen, von den Griechen und Römern vielleicht auch, landete jeder Philosoph, der seinen Namen verdient letztendlich bei einem Beweger, einer letzten Ursache. Wer, verdammt, soll den Urknall gezündet haben, das Vakuum?

Ist euch denn nichts mehr heilig?

Nein, nein, nein! Ich streike dafür, dass ich mehr bin als eine fleischliche Hülle voller fleischlicher Begierden, voller fleischlichem Verfall. Wozu ein Geist, wenn nur noch ein faulender Kadaver bleibt?

Ich bin eine Wissende, keine Wissenschaftlerin und heißt es nicht, es gäbe mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als die Wissenschaft sich träumen ließe?

Tretet mir doch den Beweis an, dass es nichts Göttliches, nichts Engelgleiches gibt. Wie, könnt ihr nicht?

Wie groß die Sehnsucht nach dem mehr in jedem von uns ist, erkenne ich am Florieren meiner Praxis, denn der Suchenden sind viele. Wozu wäre der Keim dieser Suche da, wenn es keine Pflanze dazu gäbe?

Ja, seht ihr, nun seid ihr mit eurem Latein am Ende.

Maria Mitscherlich, Engeltherapeutin

Weihnachtsmärkte von Maria Mitscherlich

Mir als über das gesamte Jahr verlachte Engeltherapeutin stößt es natürlich besonders sauer auf, dass in der Vorweihnachtszeit alle Welt zum Weihnachtsmarkt strömt. Man könnte sie natürlich auch Glühweinnachtsmärkte nennen. Jedenfalls bimmeln und bammeln vor und in sämtlichen Ständen Engel in allen Formen, Farben, Materialien und Größen. Schutzengel, Verkündigungsengel, männliche, weibliche und kindliche Engel als Talismane, Tisch- und Wanddekoration, als Begleiter im Auto, im Beruf und auf all` unseren Wegen. Erstaunlich! Geschöpfe, die es gar nicht geben soll, werden en masse präsentiert und gekauft, denn man kann ja nie wissen.

Die Verkäuferinnen in einem Laden trugen Heiligenscheine und Engelsflügel und jedermann nickte beifällig; keiner fand das anstößig. Engel sind eben ein Saisongeschäft. Genau so wie Glühwein und allerlei Heißgetränke »mit Schuss«. Da schießt einem die ansonsten verleugnete Heiligkeit geradewegs ins Hirn, möchte man sagen und manch einer der sich schwankend am Tresen festhält, trällert doch fröhlich »Vom Himmel hoch ihr Englein kommt« vor sich her. »Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen«, ebenfalls ein Saisongeschäft!

Alle sind bepackt mit Geschenken für die »Lieben«, die auch nur saisonal lieb sind und spätestens am 2. Weihnachtstag gewinnt die den Menschen eigene Bösartigkeit überhand, und es wird sich gründlich die Meinung des gesamten letzten Jahres gegeigt.

Die himmlischen Heerscharen werden in die Mottenkiste verdammt und erst wieder am ersten Advent des folgenden Jahres aus der Versenkung geholt. Bereits am Sivesterabend wirkt der gesamte Weihnachtsschmuck fahl und abgestanden, es wird noch einmal gründlich gesoffen, denn, wo sollten ansonsten die guten Vorsätze für das neue Jahr herkommen?

Wenn der Mensch sich sentimentalen Emotionen hingibt, tut er es gerne geballt, atmet am 1. Januar trotz schwerem Kater erleichtert auf im Sinne von: Das hätten wir wieder einmal geschafft!

Friede und Freude und Liebe und der ganze gefühlsduselige Rest geht ihm bis zur Eröffnung der nächstjährigen Weihnachtsmärkte am A …. vorbei. Hallelujah!

Kommen sie denen einmal übers Jahr mit Engeln. Außer als Grabwächter taugen die nämlich nicht. In Hospizen findet man sie gelegentlich . Auch wenn einem der Arzt eine mittlere Überlebenszeit von ca. 6 Monaten einräumt, soll dies gelegentlich schon einmal das eine oder andere Stoßgebet ausgelöst haben. Besinnlichkeit ist eben eine Frage des Besäufnisgrades oder eine Frage der eigenen Endlichkeit.

Maria Mitscherlich, Engeltherapeutin

 

Schäfchen von Maria Mitscherlich

Natürlich sind wir alle Lämmer und unser Hirte heißt Gott. Die Hütehunde geben sich nicht als wilde Beißer, nein, es sind die Engel, die stets unsichtbar versuchen, uns auf den richtigen Weg zu bringen.

Heute Morgen bekomme ich einen tüchtigen Schub ihrer endlosen Energie und richte sie auf die Philippinen. Dort hat eine Frau in Manila sechsmal am Tag für das Überleben ihrer Familie im Katastrophengebiet gebetet und, was soll ich sagen, ihre Angehörigen überlebten!

Ja, wenn der Hauch Satans über uns tobt, hilft nur die Stärke des Gebetes. Gemeinsam sind wir stark, das betrifft nicht nur Tierherden, sondern auch die Herde der Menschheit.

Nehmen wir einmal die kleine, willkürlich zusammengestellte Truppe der Autoren dieses Blogs. Stärken wir uns nicht gegenseitig und geben uns Kraft? Nun, die anderen Mitschreiber erscheinen noch ein wenig fehlgelenkt, aber glauben(!) Sie mir, dies wird sich mit der Zeit bessern, da die Kraft meiner Gedanken ständig bei ihnen weilt.

Dem geneigten Leser möchte ich übrigens anbieten, dass er jederzeit meine Fähigkeiten gegen ein geringfügiges Entgelt in Anspruch nehmen kann, denn die Dienste, die ich für meine Mitautoren ohne Bezahlung leiste, stelle ich ansonsten in Rechnung. Von irgendwas leben muss selbst ich. Aber was ist schon Geld in Anbetracht von körperlicher und geistiger Gesundheit? Sie können gerne über die Blogregierung Kontakt mit mir aufnehmen. Meine Dienste beinhalten das Aufdecken von schädlichen Energieströmen in der Vergangenheit und Aktivierung positiver Ennergieströme in der Gegenwart, sodass sich die Zukunft für Sie so erfüllt, wie es im großen Plan für Sie vorgesehen ist.

Ein Konzept, das ich entwickelt habe und im gesamten Esoterikbereich in dieser Form nicht angeboten wird, ist die engelenergetische Schutzhülle durch eigens von mir gestaltete Talismane, die ebenfalls käuflich zu erwerben sind.

Es handelt sich hierbei um Armbänder und Ketten mit Anhängern des Ihnen persönlich zugeteilten Schutzengels. Individuell von mir ermittelt und naturgetreu nachgebildet, baut dieser Engel eine Barriere um Sie herum auf, die schädliche Einflüsse zuverlässig von Ihnen fernhalten. Auf der letzten Esoterikmesse wurden mir diese wirkmächtigen Schmuckstücke förmlich aus den Händen gerissen.

Im Prinzip reicht es, wenn Sie mir einen kurzen Lebenslauf darüber schicken, von dem Sie meinen, was in Ihrer Vergangenheit schief gelaufen ist. Zusätzlich brauche ich einen aktuellen Bericht Ihrer gegenwärtigen, gefühlsmäßigen Verfassung, und alles Weitere regele ich dann schon für Sie.

Ich bin gespannt auf Ihre Post!

Maria Mitscherlich, Engelheilerin

Glaubenssache von Maria Mitscherlich

Sehr gerne würde ich kosmischen Kontakt zu allen meinen offensichtlich geplagten Mitautoren aufnehmen und sie mit der unendlichen Weisheit des Universums in Einklang  bringen.

Übersinnliche Fähigkeiten besaß ich bereits als Kind, aber erst die Auseinandersetzung mit der Esoterik eröffnete mir, dass das, was ich bei mir als krankhaft ansah, meine Besonderheit darstellt.

Selbst Jesus Christus betonte nachdrücklich, dass Gottes Reich nicht von dieser Welt ist. Alles, was wir tun müssen ist, die Kanäle für die andere Welt offen zu halten wie Kinder, die eben auch glauben, was sie nicht sehen.

Wir meinen, unsere fünf Sinne sagen uns alles über die Wirklichkeit. Wie mangelhaft diese Rezeptoren sind, beweist uns jeder Physiker noch vor dem Frühstück. Wir haben sehr eingeschränkte Bereiche für die Wahrnehmung von Licht und Schallwellen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die inneren Empfänger schärfen, darum geht es. Das strahlend helle Licht des Urknalls, des Beginns der Schöpfung ist noch nicht verloschen, sein gewaltiges Geräusch noch  nicht verklungen, aber wir sehen und hören dies nicht. Die Schöpfung findet immer noch statt. Da wundern sich die Physiker, dass sich das Universum weiterhin ausbreitet, ohne jemals darauf zu kommen, dass der Urknall nicht beendet ist.

Um bei den Physikern zu bleiben, sie vermuten dunkle Materie, dunkle Energie aufgrund von indirekten Nachweisen, dabei haben wir diese Materie, diese Energie in uns, müssen sie nur erspüren und wirken lassen.

Warum, frage ich mich also, sollte diese geheimnisvolle kosmische Energie nicht durch mich wirken können?

Die Witwe Clausen erreichte ich bereits, ebenso wie die arme Tanja K., wie man an deren Sinneswandel unschwer bemerkt!

Frauen sind empfänglicher für heilende Einflüsse vom wohlmeinendem Außen. Jetzt konzentriere ich mich auf die männlichen Mitautoren und auf die Schlimmbach, die zu sehr den Einflüssen ihres Chefs ausgesetzt ist, um meine Bemühungen wahr zu nehmen.

Sie werden sehen, wie sich allein durch die Kraft meiner Gedanken und durch die Hilfe der Engel, die Autoren dieses Blogs sich verwandeln werden, bis sie mit den höheren Mächten im Einklang stehen.

Diese meine Macht wirkt unabhängig vom Glauben der Adressaten, aber die Artikel, die hier in Zukunft geschrieben werden, sind dann der beste Beweis!

Maria Mitscherlich, Geistheilerin und Engelexpertin

Engel von Maria Mitscherlich

Ich bin Geistheilerin und Engelexpertin. Das Universum ist für mich kein kalter Ort des Nichts.

Wenn ich Proxima Centauri durch mein Teleskop sehe, bedeuten kleine Abweichungen in dessen Spektrum, dass sich Proxima Centauri heute besonders um mich kümmern will und wird ,wenn ich es zulasse.

Das Universum ist ein Superorganismus, und ich stelle mir uns als Ribosomen vor, die Träger der Erbinformation. So ein Ribosom kann und sollte Wünsche an das Universum richten, die naturgemäß erfüllt werden.

Was dem kleinsten Teilchen im Organismus widerfährt, bringt das gesamte System ins wanken.

Engel existieren als Luft- Geistwesen, die sich um uns kümmern, wenn wir nur berei,t  bereit genug wären, sie hereinzulassen.Magische Hände besaß ich immerzu. Zeigt mir die seelische oder körperliche Wunde, die ich durch Handauflegen nicht heilen kann.  Ich rede hier nicht über Placeboeffekte.Ich sauge die kosmische Energie in mich hinein und gebe sie anhand meiner Berührung weiter. Ich sehe die Träger der Macht förmlich im Raum neben mir, spüre ihren Flügelschlag und mache nichts.  Ich und meine Hände befinden sich nur da; strahlen und leuchten. Ich erweise mich als Transformator der göttlichen Macht, halte inne, werde ruhig und lasse das Wunder geschehen.

Nun gut, Verluste verzeichne ich auch. Letztens brachte sich ein Patient von mir um. Er erhängte sich. Nur weil ich kosmischen Kontakt zu seinem Vater aufnahm, der seinerseits, der seinerseits unbefriedigt zum Strick griff. Er rief seinem Sohn etwas zu, er rief und rief. Hören konnte ich zwar nichts, aber bei meinem Patienten kam der Ruf laut und deutlich an.

Alles eine Frage der Interpretation möchte man meinen.

Für den doppelten Lungenkollaps konnte ich im Prinzip nichts – wieso erregte sich der Notarzt dermaßen?

Die Akkupunkturnnadeln erwiesen sich schlichtweg als zu lang. Trotzdem werde ich nicht gerichtlich belangt, weil ich lege artis keinerlei Heilkundigkeit besitze. Das wäre ja auch noch schöner!

Da absolvierte ich, von Erfolg gekrönt, das vierzehntägige Heilpraktikerseminar. Glauben Sie mir, mehr muss man vom menschlichen Körper nicht wissen, um zu heilen.Und um mich unter die Knute der Krankenkassenvereinigung zu begeben, erscheine ich zu selbstständig und zu selbstbewusst. Schließlich besitze ich Heerscharen von Engeln, die unverrückbar hinter mir stehen.

Da kommt eine KV schlichtweg nicht mit!

Maria , Engeltherapeutin.