Dabeisein ist alles von Elke Balthaus-Beiderwellen

Met ner Pappnas jeboore, dr Dom en der Täsch, hammer uns jeschwoore: Mir jonn unsre Wääch Alles wat mer krieje künne, nemme mir och met, weil et jede Aureblick nur einmol jitt…Mir jonn zum F.C. Kölle un mir jonn zum KEC Mir drinke jän e Kölsch un mir fahre KVB Henkelmännche – Millowitsch, bei uns is immer jet loss Mir fiere jän – ejal ob klein ob jroß – wat et och koss‘!

Da simmer dabei! Dat es prima! VIVA COLONIA! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst

Mir han dr Kölsche Klüngel un Arsch huh – su heiߴ et he! Alaaf un Ruusemondaach un Aloha CSD Mir sin multikulinarisch un sin multikulturell Mir sin en jeder Hinsicht aktuell – auch sexuell!

Da simmer dabei! Dat is prima! VIVA COLONIA! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst

Da simmer dabei! Dat is prima! VIVA COLONIA! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst

Mir lävve hück – nit morje, su schnell verjeiht die Zick L.M.A.A. ihr Sorje mir lävve der Aureblick

…und der is jenau jetz‘!

Da simmer dabei! Dat is prima! VIVA COLONIA! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst

Da simmer dabei! Dat is prima! VIVA COLONIA! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst

Da simmer dabei! (Songtext von de Höhner.)

Das Bundesverteidigungsministerium arbeitet daran, den Text für die Bundeswehr umschreiben zu lassen, aktuell in Bezug auf den bevorstehenden Einsatz in Syrien. Weiterlesen

Kunduz von Elke Balthaus-Beiderwellen

52 Bundeswehrsoldaten sind in Afghanistan ums Leben gekommen. 52 sinnlose Tode, da die Taliban den Bundeswehrstandort in Kunduz zurückeroberten. Ich frage mich, wie es den Angehörigen der Gefallenen geht. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen Sohn, der für die »Verteidigung Deutschlands am Hindukusch« gestorben wäre und sähe, was bei seinem Opfer herausgekommen ist; ich könnte es nicht ertragen. Es ist nicht »süß« für das Vaterland zu sterben; es ist vor allen Dingen sinnlos. »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!« Damit müsste doch mal jemand den Anfang machen. Hat ein Krieg jemals einen Zustand verbessert? Weiterlesen

Kosmetik von Paul Wiedebach

Am letzten Freitag, d. 11.09.15 hörte ich in der 17:00 Uhr Tagesschau den seltsamsten Ausdruck, den ich je vernahm. »Die Bundeswehr wird in Willkommenskulturrufbereitschaft versetzt«. ????? Was soll das heißen? Tauschen die jetzt ihre untauglichen Sturmgewehre gegen Blumensträuße ein? Heute Morgen teilten mir die Nachrichten mit, dass die Bundesrepublik wieder Grenzkontrollen einführt. Also, was denn nun? Kommando zurück? Wird aus der uneingeschränkten Willkommenskultur nun eine, im wahrsten Sinne des Wortes beschränkte Grenzsicherung? Weiterlesen

U-Boot Alarm von Elke Balthaus-Beiderwellen

Das Ungeheuer von Loch Ness ist umgezogen. Es treibt sich meiner Ansicht nach, momentan in den schwedischen Schären herum. Merkwürdige Sichtungen wurden gemeldet und noch merkwürdigere Beweisfotos geschossen. Ein russisches U-Boot? Ein Wal? Jedenfalls ist die gesamte blau-gelbe Marine im Einsatz, um herauszufinden, worum es sich bei diesem Objekt handelt. Angeblich wurde ein russischer Notruf abgehört, aber könnte es auch schottisch gewesen sein? Vielleicht überlegte es sich Nessie anders und will in die Heimat zurück, nachdem sie, nach dem Referendum weiterhin Teil Großbritanniens bleibt. Nun irrt sie in den Schären herum und stößt sich andauernd den mächtigen Kopf an ins Wasser ragenden Felsformationen, was im heimischen Gewässer nicht der Fall war. Was mich auf den Gedanken bringt, dass die Schweden nicht nach dem Objekt suchen, sondern die Schären weitläufig abriegeln, damit ihnen diese Touristenattraktion nicht entkommt. Nun trinkt der Schwede gern und viel, wie jeder weiß, der schon einmal eine Butterfahrt machte. Nach reichlichem Alkoholgenuss kommen seltsame Erscheinungen aller Art, recht häufig vor. Auch von akustischen Halluzinationen wird berichtet. Es könnte demnach auch sein, dass die schwedische Marine ausgiebig feierte und sah und hörte, was mit nüchternem Kopf nicht möglich gewesen wäre. Zumal niemand ein U-Boot vermisst. Wobei mir gerade einfällt, zählt eigentlich irgendjemand die deutschen U-Boote? Vielleicht irrt ja eines der unseren, mangels vernünftiger Navigationsgeräte in schwedischen Gewässern herum. Ursula sollte ihren Zustandsbericht zur Materiallage der Bundeswehr noch einmal genauer lesen. Wer weiß, wie viele von unseren U-Booten unter defekten Antrieben und kaputten Steuerungsanlagen leiden? Es könnte sich andererseits auch um ein gezieltes Manöver handeln, um »unsere Sylvia« endlich aus den Fängen ihres untreuen Gatten zu befreien. Der Theorien sind viele. Wobei mir die von Nessie die liebste und wahrscheinlichste ist, denn auch der Schotte trinkt gern und viel, und es sollte einem zu denken geben, dass ungewöhnliche Wassersichtungen zumeist in Ländern vorkommen, deren Bevölkerung selten nüchtern ist. Die irischen Gewässer wimmeln nur so von Feen und Wassergeistern. Russische Seefahrer berichteten von Meerjungfrauen und Krötenmädchen und auch die Dänen haben es mit Meerjungfrauen. Wenn ein stocknüchterner Deutscher wie Theodor Storm über Husum schreibt, geht es da nur um Wetterphänomene und nicht um irgendwelche Fabelwesen. Die Lorelei, ein urdeutsches Phänomen, ward nicht mehr gesichtet, seitdem die Rheinschifffahrt Mäßigung beim Alkoholgenuss übt. Wobei es mir aber zu denken gibt, dass das Kampfflugzeug »Phantomjäger« in einigen Ländern immer noch im Einsatz ist.

Bundeswehr von Elke Balthaus-Beiderwellen

Als eingefleischte Pazifistin freue ich mich über die Materialpannenserie bei der Bundeswehr. Von Deutschland kann kein Krieg mehr ausgehen, weil wir die Front gar nicht erreichen. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, veraltete und tausendmal geflickte Transportmittel brechen schon nach wenigen Kilometern zusammen. Hier ist die gute alte Infanterie gefragt. Zu Fuß oder per Anhalter scheinen die einzigen Möglichkeiten zu sein, von A nach B zu kommen. Was die Bundeswehr besonders familienfreundlich macht, ganz im Sinne unserer Verteidigungsministerin, denn Wandern macht Spaß, ist gesund und schont die Umwelt. Danach kann man sich vor den hochmodernen Flachbildfernsehern, die Ursulas Ansicht nach in jede Stube gehören, im Familienkreis einen Disney-Film im 3-D-Format anschauen und sich von den Anstrengungen des Fußmarsches erholen. Vielleicht bereitet jemand die Pilze zu, die man in Wald und Flur gesammelt hat, was sich jetzt im Herbst, bei der diesjährigen, ausgezeichneten Pilzsaison geradezu anbietet. Jetzt weiß ich auch, warum so viele hochdekorierte Uniformträger beim Bund herumlaufen. Das sind keine Rang- oder Ehrenabzeichen. Nein, das sind Flicken, die die fadenscheinige Dienstbekleidung zusammen halten müssen. Da waren wir bislang der Ansicht, dass wir es mit zahlreichen kompetenten Offizieren zu tun haben, die ihren »Stall in Ordnung halten«. Doch welcher Irrtum, es sind nur Rekruten in zusammengestückelter Uniform! Und, was wir bisher für Camouflage-Bekleidung hielten, sind mühsam zusammengenähte Stoffreste! Da hilft nur eines. Wir müssen eine Spendenaktion für die Bundeswehr ins Leben rufen. Ich meine, jeder gute Bürger wird doch zumindest einen Euro für seine Verteidigung locker machen. Gerne genommen werden auch Altkleider, wegen der Tarnkleidung und ausrangierte Fahrzeuge aller Art, aus denen man noch etwas Panzerähnliches zusammenbasteln kann. Privatflugzeuge, Segeljollen, alles wird gebraucht, denn wenn man die Truppe schon nicht als Ganzes irgendwo hinbringen kann, so wird doch der Einzeltransport in Erwägung gezogen. Auch die Deutsche Bahn und die neuen Überlandbusse könnten zum Einsatz kommen, von der Lufthansa ganz zu schweigen. Es wäre auch sehr nett, Mitfahrgelegenheiten für Soldaten anzubieten, denn wer mit dem Auto in einem Kriegsgebiet Urlaub machen will, kann bei dieser Gelegenheit doch wohl den einen oder anderen Krieger mitnehmen. Was mich zu der Frage bringt, wie viele Taxen in Deutschland sinnlos vor Bahnhöfen herumlungern. Hier wären doch einmal sagenhafte Taxameterstände zu erreichen. Man könnte auch alle Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums – einschließlich der Ministerin, dazu verpflichten, unsere Truppe in ihren Privatfahrzeugen an den jeweiligen Einsatzort zu bringen. Aber, was mache ich mir überhaupt Gedanken darüber, wie der Bundeswehr unter die Arme zu greifen ist, denn ich habe lieber Frieden anstatt Krieg.

Elke Balthaus-Beiderwellen