Geschlechterkrieg 5

Astro-Alex ist auf den Weg zur ISS! Von allen Seiten bekomme ich diese Information in den Kopf geblasen und ich frage mich, ob es nicht wichtigere Dinge gibt, als da draußen in der Erdumlaufbahn zu kreisen. Nehmen wir einmal die Plastikmüllverseuchung der Weltmeere, bzw.des Weltmeeres. Dass es sich um ein solches handelt, wissen wir seit der Quietscheentenexpedition. Aber, was sind naheliegende Probleme, wenn für den Mann die Chance auf den Griff zu den Sternen besteht? Wenn ich mein Haus verlasse, brachte ich es wenigstens so weit in Ordnung, dass ich mit Vergnügen dorthin zurückkehre. Wohin kehrt die Besatzung der ISS zurück? Zu einem Planeten, der in einem schlechteren Zustand ist, als bei ihrem Abflug, aber die Heimstatt sauber und heimelig zu halten, scheint noch immer zu den Obliegenheiten der Frauen zu gehören. Kommt mir vor, als würde ich in voller Absicht die Herdplatten anlassen, damit ich mich aus der ferne am brennenden Haus erfreuen kann. Was mich zum Thema Aufrüstung bringt. Die waffengewaltige Eroberung neuer Lebensräume als großes Ziel, ohne sich mit der Frage zu beschäftigen, ob diese Räume überhaupt noch bewohnbar sein werden. Es ergibt keinen Sinn Gebiete zu erstürmen, die demnächst unter Wasser liegen, oder zu Trockenwüsten verkommen sind. Und während sich die mächtigsten Männer dieser Welt die Atomraketen um die Ohren hauen, also weiterhin dem Mammut hinterherjagen, stirbt Höhle samt Sippschaft langsam vor sich hin. Funktioniert im Kleinen genauso. Eben mal der Frau vier bis zehn Kinder gemacht und dann fröhlich ab in den nächsten Bürgerkrieg! Bruderherz, was kostet die Welt? Es kostet die Welt, wäre hier die angemessene Antwort. Warum gibt es eigentlich kein internationales, wettkampfsportliches Ereignis wie Müll aus Meer fischen? Da wäre doch der Admirals Cup einmal aufrichtig verdient! Ginge auch ebenso glatt als neue Sparte der Sportfischerei durch. Jagdgesellschaften auf der Pirsch nach wilden Mülldeponien schützt Fauna und Flora. Überschüssige Energie ist reichlich vorhanden, bleibt nur die Frage, wie dem Manne das Projekt Mutter (!) Erde nahe zu bringen wäre.

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