Alexithymie Von Dr. Bremer

Definitionsgemäß die Unfähigkeit Gefühle zu lesen und auszudrücken. Wenn ein Patient mit diesem Krankheitsbild im Alter von sechzig Jahren versucht, damit anzufangen, kann schon allerlei Wirrwarr dabei herauskommen, wie man an unserer Kanzlerin sieht.

Wenn ich über den prozentualen Anteil derer, die unter dieser Störung leiden, wobei leiden der falsche Ausdruck ist, in meiner Praxis nachdenke, da komme ich locker auf neunzig Prozent. Herzklopfen wird nicht als Angst erkannt, ebenso wie Druck im Oberbauch odere das Gefühl, etwas schnürt einem die Kehle zu. Wer dermaßen in der Erkenntnis von Ursache und Wirkung gestört ist, merkelt halt gerne herum, wenn er versucht, trotz Gefühlsblindheit, die Zeichen an der Wand zu deuten. Mag ich jetzt Flüchtlinge oder mag ich sie nicht? Bin ich jetzt eine Führungspersönlichkeit oder bin ich es nicht? Was mache ich, wenn ich feststelle, ich bin Bundeskanzlerin und besitze keinerlei Führungsqualitäten? Was bin ich überhaupt, Mann oder Frau? Will ich anstatt Kanzlerin nicht lieber Großmutter sein und weinenden Kindern den Kopf streicheln? Der komplette Alexithymiker stellt sich diese Fragen natürlich nicht, aber da ich den Verdacht hege, Angie befindet sich in Bezug auf die Erkrankung im Borderlinebereich, habe ich natürlich keine Schwierigkeiten mir das momentane Regierungschaos zu erklären. Seehofer ist auch so ein Borderliner. Sein Problem liegt in der Frage, ob er nun Franz-Joseph Strauß ist, oder Stoiber, Mann oder Memme, wenn man so will. Bei dieser Entscheidung soll ihm jetzt Viktor Orban helfen. Während Gabriel sich zwecks Entscheidungsfindung mutig neben Till Schwaiger im T-Shirt präsentiert. Völlig zur Frau mutiert, wobei ich den Frauen nicht zu Nahe treten möchte, ist Anton Hofreiter, der männlich-testostrongetriebenen Zuwanderern den roten Teppich ausrollt. Die Superreichen sind Alexithymiker in Reinkultur. Außer ihnen selbst geht ihnen der Rest der Welt am A … vorbei. Sie machen sich gar nicht die Mühe, ihre Gefühle lesen und verstehen zu wollen; sie leben sie einfach aus, was einen psychosomatischen Ausbruch derselben im Keim erstickt. So leiden sie nicht an ihrer Erkrankung, genießen können sie sie aber auch nicht recht, da Genuss ohne Reue oder Verdienst, denselben nicht als solchen erkennen lässt.

 

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