Pumuckl von Elke Balthaus-Beiderwellen

Nun hat der Drang sich selbst und vor allen Dingen andere durch Vorwürfe zu optimieren sogar die Welt der Kobolde erreicht. Pumuckl sollte einer strengen Diät unterzogen werden und seines niedlich anzusehenden Bäuchleins verlustig gehen. Ich finde ja auch, die Hobbits sollten sich endlich einmal die Fußrücken rasieren und Gollum täte die eine oder andere Schönheits-OP nicht schlecht. Wieso ist Gandalf nicht mit einem hochmodischen Dreitagebart versehen und wieso unterzieht sich der dunkle Herrscher nicht endlich einer Lidstraffung? Fragen über Fragen. Wieso trägt der Teufel immer noch einen Pferdefuß in Zeiten künstlicher Gliedmaßen? Und bräuchte unsere Kanzerin nicht auch einmal eine Generalüberholung? Sähe sie aus, wie die Wagenknecht; sie läge in den Umfragen bei einhundert Prozent! Wieso komme ich jetzt vom Teufel direkt auf Merkel? Keine Ahnung! Wenn in ferner Zukunft die Möglichkeit des Gehirntausches besteht, brechen schlechte Zeiten für Hochleistungssportler mit ansprechendem Gesicht an. Sie werden werden eingefangen und allzu hässlichen Superreichen als Körperspender zur Verfügung gestellt. Wer weiß? Vielleicht werden einem zukünftigen Schönheitsideal entsprechende Spender ja geklont und gezüchtet. Dann sähen alle irgendwann gleich aus, was bei den Gebotoxten und Lippengespritzen sowieso schon der Fall ist. Aber zurück zu Pumuckl. Wieso soll er nur auf seinen Bauch verzichten? Er hat deformierte Füße, wirre rote Haare und eine Knollennase, kann man da nicht auch verschönernd eingreifen? Wäre es nicht besser, er sähe aus wie Schneewittchen? Auch Pippi Langstrumpf sollte sich ihre Sommersprossen bleichen und die Haare färben lassen, und es wäre besser, sie sähe aus wie Schneewittchen. Wäre es nicht besser für die Frauen, sie sähen alle aus wie Schneewittchen, die tausendmal Schönste im ganzen Land? Und die Männer wie Narziss, der so schön war, dass er sich unsterblich in sich selbst verliebte. Wobei mir gerade einfällt, Männer brauchen das nicht. Die sind sowieso alle in sich selbst verliebt! So wie Karlsson vom Dach und, wie der aussieht, nicht zum Hinschauen!

 

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